Fütterung

Das Islandpferd gilt gemeinhin als Robustrasse. Unsere Fütterung ist auf die Bedürfnisse von diesen Pferden ausgerichtet. Die Basis bildet hierbei gut abgestimmtes Raufutter (mageres Heu, Gras, Stroh) sowie ein durchdachtes Fütterungsmanagement. Die erste morgendliche Portion erhalten die Pferde um ca. 07.00 Uhr, die letzte Abendration gegen 22.30 Uhr. Die Pferde werden nebst Weidegang vier Mal täglich mit bedampftem Heu gefüttert. Das Heu erhalten sie frei in drei Raufen oder in so genannten Porta Grazern. Die 17 Futterplätze sind im ganzen Offenstall verteilt. So können wir garantieren, dass die Pferde viele Stunden am Tag mit der Aufnahme von Heu oder Gras beschäftigt sind. Es entstehen keine langen Pausen; Zeiten ganz ohne Raufutter gibt es sowieso nie, denn Stroh und Knabberäste stehen immer zur freien Verfügung.

Das Heu und Stroh produzieren wir teilweise selber. Das Gras wird spät sowie hoch vom Boden gemäht; es wird nicht zu oft und nur vorsichtig gewendet, so dass die Halme möglichst wenig brechen. Anschliessend wird es zu Rundballen gepresst. Durch die langen Halme sind die Pferde viel mit Kauen sowie Einspeicheln beschäftigt. Von unserem Heu machen wir regelmässig durch ein Labor eine Analyse. Gemäss der Analyse wird die Heumenge pro Pferd abgestimmt. Entspricht der Energiegehalt unseres eigenen Raufutters nicht den Ansprüchen unserer Pferde, kaufen wir mageres Heu aus Frankreich zu.
Das Bio-Stroh kommt von selber produziertem Dinkel oder Weizen.

Die tägliche Weidedauer ist bei uns zeitlich beschränkt. Die Pferde weiden je nach Witterung ganzjährig auf unterschiedlichen Grünflächen (keine abgegrasten Weiden). Die Flächen werden regelmässig gemulcht, neu eingesäht, gedüngt und von Unkraut befreit.

Zusätzliche Futtermittel füttern die Pferdebesitzer selber.

„Egal wie der Vater der Krankheit heisst, die Mutter ist immer die Ernährung.“

Chinesisches Sprichwort